
Die Geschichte unseres Weinkellers geht bis ins 19. Jahrhundert zurück.
Auch wenn keine offiziellen Dokumente vorliegen, die ein genaues Datum bestätigen können, zu dem unser Urgroßvater "Giacomo Vico" begonnen hat, Wein herzustellen und zu verkaufen, kann man doch ungefähr das Jahr 1890 als Zeitpunkt festlegen.
Giacomo begann damals, alle typischen Weine des Gebiets um den Langhe und den Roero zu produzieren. Der Verkauf erfolgte hauptsächlich in Fässern zu 300 und 350 Litern, an denen Metallplaketten des Weinkellers angebracht wurden. Später stieg man auf einen Verkauf in Korbflaschen um (Glasbehälter zu 54 Litern), um schließlich Wein in Flaschen anzubieten. Wir besitzen auch heute noch zahlreiche alte Etiketten des

Barolo, Barbaresco, Nebiolo, Barbera, Freisa, Bonarda, Grignolino, Brachetto ...
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Wir setzen ausschließlich auf Qualität,,
anstatt auf Quantität. Dank dieser Politik erhielt Giacomo Vico rasch auf internationalem Niveau Anerkennung, darunter durch eine "Goldmedaille" aus Anlass der Internationalen Lebensmittel- Ausstellung in Pari,

die im Jahr 1909 stattfand. Die Beachtung ausländischer Märkte führte zu einem Weinexport in die USA und nach Argentinien, wo ein eigenes Handelsnetz aufgebaut wurde. Davon zeugen heute noch einige Etiketten, auf denen der Name des argentinischen Importeurs angegeben ist. Giacomos Sohn Dario widmete sich nach Beendigung des Studiums vollständig der Aktivität seines Vaters und erlernte rasch die Techniken der Zunft, auch wenn er mehr und mehr Zeit einer anderen Leidenschaft widmete: den Automobilen. Wir befinden uns in den dreißiger Jahren, als Dario außer der Vermarktung des Weines sich auch um den Verkauf von Automobilen kümmerte.
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1954, mit dem Tod Giacomos, schloss Dario die väterlichen Aktivitäten, um sich vollständig dem Automobilsektor zu widmen. Die Räume und die Arbeitsgeräte wurden an zwei verschiedene Firmen vermietet, die unter anderen Markennamen Wein produzierten.
Auch der Sohn Darios, Corrado, führte zunächst die väterliche Aktivität im Automobilbereich weiter, bis er schließlich 1970 zusammen mit seiner Frau Anita nach Canale zurückkehrte, um eine neue Aktivität zu beginnen. Vermutlich war es genau zu diesem Zeitpunkt, als man wieder begann, den Geschmack und den Duft des Landes und des Weines zu erahnen.
Anita begann, den Wein schätzen zu lernen und wünschte sich, den alten Weinbaubetrieb wieder aufzunehmen.
Im Jahre 1990, (die drei Söhne sind inzwischen volljährig) beginnt man damit, die alten Räume, die der Urgroßvater “Giacomo” benutzte, zu restaurieren. Es werden die modernsten Technologien für eine korrekte Weinproduktion und für die Verfeinerung von Rotweinen erstanden. 1992 begannen Anita und ihr Sohn Wein unter dem Namen "Giacomo Vico" herzustellen.
Von dem selben Geist angetrieben wie der Gründer des Weinbetriebs, wird einzig auf die hohe Qualität der Produkte geachtet. Durch ausschließliche Verwendung von Weintrauben unseres Gebiets, dem Gebiet von Roero,
beginnen die beiden ein Abenteuer, das großen beruflichen Einsatz erfordert, aber auch viele Erfolge zu bieten hat... |